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德语阅读:Lernen und Schlaf 2001-09-09 08:10:09
Die Wirkung von Schlaf auf das Erinnerungsvermögen ist schon 1924 von amerikanischen Psychologen untersucht worden. Sie Stllten in ihren Untersuchungen fest, daß Versuchspersonen, die nach dem Memorieren bestimmter Informationen eine Weile geschlafen hatten, mehr im Gedächtnis behielten hatten als Personen, die bis zum Abfragen der Informationen wach geblieben waren. Es spielt dabei anscheinend keine Role, ob sofort nach der Informationsaufnahme geschlafen wird oder ein paar Stunden später. Wichtig ist nur der Schlaf selbst. Diese gedächtnisstärkende Wirkung von Schlaf haben auch eine Reihe jüngster Experimente wieder nachgewiesen.
Der Psychologe Ekstrand hat mit Mitarbeitern ein solches Schlaf-Erinnerungs-Experiment durchgeführt. Drei Gruppen von Versuchspersonen mußten dieselben Wörter auswendig lernen. Die erste Gruppe legte sich sofort nach dem Lernvorgang hin und schlief sieben Stunden. Dann wurden die Wörter abgefragt. Die zweite Gruppe blieb erst einmal sieben Stunden wach, schlief dann ebenfalls sieben Stunden und wurde abgefragt. Die dritte Gruppe bileb vierzehn Stunden wach, bevor die Wörter wieder abgefragt wurden.
Die Ergebnisse der Gruppen 1 und 2 waren ähnlich. Die Gruppe 3 erbrachte eine signifikant schlechtere Leistung.
Die Lernmethode der Antriebsschwachen, die erst einmal ein Stündchen schlafen, bevor sie das Buch in die Hand nahmen, hilft dem Erinnerungsvermögen dagegen überhaupt nicht; im Gegenteil, eine kurze Schlafphase vor dem Lernen kann das Gedächtnisvermögen erheblich herabsetzen. Ekstrand nennt das den Vonschlaf-Effekt.
Dieser Effekt läßt sich an einem einfachen Beispiel demonstrieren: Jemand wird mitten in der Nacht durch einen Anruf aus dem Schlaf gerissen. Er redet eine Weile mit dem Anruf und schläft dann wieder ein. Am nächsten Morgen jedoch kann er sich an keine Einzelheiten des Telefongesprächs mehr erinnern.
Auch kurze Vorschlafphasen beeinträchtigen das Gedächtnisvermögen. Hierzu hat Ekstrand ebenfalls einen Versuch gemacht. Er ließ Versuchspersonen eine bestimmte Zeit schlafen, und weckte sie dann auf. Es wurde sichergestellt, daß die Versuchspersonen voll wach waren, bevor sie ihre Aufgaben bekamen. Dann gab man ihnen Daten zum Auswendiglernen. Vier Stunden später wurde abgefragt, wieviel von den gelernten Daten im Gedächtnis haften gebileben war.
Ekstrand stellte bei diesem Experiment fest, daß Vorschlafphasen von weniger als vier Stunden alle deutlich negative Auswirkungen auf das Erinnerungsvermögen haben. Bei einer Vorschlafphase von 6 Stunden allerdings wurde das Gedächtnisvermögen im Vergleich zu kürzeren Phasen wieder besser.
Wenn zwischen dem Aufwachen und dem Beginn der Lernaufgabe zwei bis vier Stunden, lagen, so war, egal wie lang oder kurz die Vorschlafphasen gewesen waren, die Gedächtnisleistung aber nicht gemindert. 推荐给好友 打印本页
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